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09.03.2010
Charles Vögele ist in die Verlustzone gerutschtDer Schweizer Modefilialist Charles Vögele, Pfäffikon, ist 2009 durch die massive Bereinigung seiner Lager und durch Abschriften mit 14 Mill. Franken (9,5 Mill. Euro) in die Verlustzone gerutscht. 2008 standen noch 12,3 Mill. CHF Konzerngewinn in der Bilanz. Operativ blieb ein positives Betriebsergebnis von 4 Mill. CHF, gegenüber 48 Mill. CHF im Vorjahr. Die Abbaumaßnahmen kosteten rund 40 Mill. CHF, teilt CEO André Maeder mit.Der Umsatz gab 2009 um 3,9% auf 1,31 Mrd. CHF nach. Währungsbereinigt waren es minus 0,2%. Die steigende Arbeitslosenquote drückte auf die Konsumstimmung und der Preisdruck verstärkte sich, erklärt Maeder. Er rechnet für dieses Jahr zwar nicht mit besseren Rahmenbedingungen im Textilmarkt, erwartet aber aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen wieder schwarze Zahlen. Ab März 2010 werde es bei Charles Vögele keine Ware mehr geben, die älter als 18 Monate sei. Da auch keine Ware mehr aus Zwischensaisons gelagert und aussortiert werden müsse, fielen Altwarenlager weg. Zudem wirkten sich Änderungen in der Organisation positiv auf der Kostenseite aus und machten die Prozesse schneller. Der Kollektionsrhythmus werde von vier auf acht verdoppelt. Auch die Ladenexpansion soll weiter voran getrieben werden, wobei der Fokus auf den Hauptmärkten Schweiz, Süd- und Westdeutschland sowie Österreich liege. |
Charles Vögele steckt in den roten Zahlen Rechnet für dieses Jahr nicht mit einer Besserung im Textilmarkt: André Maeder, CEO von Charles Vögele Related NewsCharles Vögele stärkt die zweite Führungsebene Charles Vögele: COO Dirk Seifert geht Migros erhöht Vögele-Beteiligung Vögele eröffnet ersten Schweizer Fachmarkt Weitere News vom: |
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